Mikronährstoffe

Spurenelemnte

Wie erklärt man sich die Wirkung gerade dieser Kombination von Vitaminen und Spurenelementen?

Die spezielle Vitalstoffkombination und ihre Dosierung ermöglicht ein reibungsloses Funktionieren sämtlicher Stoffwechselvorgänge und dient außerdem der Aufrechterhaltung des antioxydativen Zellschutzsystems. Davon profitiert insbesondere das physiologisch hochaktive Gehirn. Eine Aktivierung der Gehirnfunktion ist die Folge.

Die Vitamine der B-Reihe haben eine Schlüsselfunktion im Stoffwechsel. Sie spielen eine bedeutende Rolle bei der Nahrungsverwertung. Der Plasmaspiegel hat dabei nur eine beschränkte Aussagekraft, da auch bei "Normalwerten" lokale Mangelerscheinungen möglich sind.

Die neurotropen Vitamine B 1 (Thiamin), B 6 (Pyridoxin) und B 12 (Cobalamin) dienen auch als "Nervennahrung" und beugen Nervenschädigungen vor. Vitamin B 1 ist wichtig für Gehirn, Nerven, Muskeln und eine gute Leistungsfähigkeit. Es balanciert die Seele aus und sorgt für gute Laune. Es beeinflußt die Erregungsbildung und Reizweiterleitung von Nervenimpulsen. Es nimmt teil an Synthese und Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin und es reguliert die Lipidsynthese im Nervengewebe. Vitamin B 5 hilft, Streß zu verarbeiten. Vitamin B 6 ist als Coenzym an enzymatischen Reaktionen, überwiegend im Aminosäurestoffwechsel, beteiligt. Außerdem ist es essentielles Coenzym wichtiger Enzyme des Lipid-Neurotransmitter- und Nukleinsäure-Stoffwechsels. Zusätzlich wird es benötigt für die Synthese des Haemoglobins, das den Blutsauerstoff transportiert, und ist damit unabdingbar für die optimale Versorgung der Zellen mit Sauerstoff.

Radikale

Radikale auf Elektronenjagd: Zellschutz durch Antioxydantien

Elektronen treten in der Natur paarweise auf. Freien Radikalen fehlt der Partner. Diesen versuchen sie, ihrem Reaktionspartner zu entziehen. Mit jedem Zusammentreffen treten freie Radikale eine Lawine schädlicher Effekte los - es gibt nur die Chance, diese mit Antioxydantien abzufangen.

Vitamin C (Ascorbinsäure) und Vitamin E (-Tocopherol) sind solche Radikalfänger, d. h., sie bewahren den Organismus vor oxydativem Schaden. Sie wirken dabei synergistisch. Vitamin C fängt Radikale in der wäßrigen Phase und dient als Co-Antioxydans von Vitamin E. D. h., es regeneriert Vitamin E, indem es dieses wieder in die funktionstüchtige Form überführt. Vitamin E ist fettlöslich. Unter den Antioxydantien nimmt es eine Sonderstellung ein, weil es selbst Bestandteil von Biomembranen ist. So schützt es die besonders empfindlichen Gewebelipide vor dem Angriff freier Radikale und bietet einen dosisabhängigen antiatherogenen Gefäßschutz. Der Plasmaspiegel hat bei Vitamin E wie auch bei Vitamin A nur beschränkte Aussagekraft. Trotz "normaler" Plasmaspiegel kann es zu lokalen Defiziten kommen. Ob eine Vitamin-A-Substitution notwendig wird, dafür ist vielmehr die Situation "vor Ort" an wichtigen Zielorganen sowie die Risikosituation des Patienten - etwa für Raucher oder Bronchitiker - ausschlaggebend. Vitamin A ergänzt das Zellschutzsystem und hilft der Zelle, durch aggressive Stoffwechselprodukte eingetretene Schäden zu reparieren. Es wandelt Strahlenenergie in Wärme um und verhindert so phototoxische Effekte.

Zum antioxydativen Schutzsystem gehört auch das Spurenelement Selen. Es schützt den Körper vor umweltbedingter Zellzerstörung und wirkt zugleich Alterungsprozessen entgegen. Es hilft, Schwermetalle auszuleiten und kann daher bei Schadstoffbelastung zur Entgiftung angewandt werden.

Auch Kupfer und Mangan sind antioxydative Mikronährstoffe. Sie gehören dem Schutzsystem der Zelle an, indem sie für die Funktionsfähigkeit von Schlüsselenzymen sorgen, die aggressive Reaktionsprodukte umwandeln, so daß sie gefahrlos entsorgt werden können. Kupfer ist Bestandteil einer Reihe von Oxydasen und ist an der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP) beteiligt. Es dient ebenso dem Aufbau der Schutzschicht (Myelinscheide) um die Nervenzellen und sorgt damit für die Isolierung der Nervenbahnen, so daß es nicht zum "Kurzschluß" kommt.

Metall

Haut und Nerven sind "aus einem Holz geschnitzt"

Haut und Nervensystem stammen vom selben Keimblatt, dem Ektoderm, ab. Damit läßt sich auch leicht erklären, daß beides entsprechend beeinflußt werden kann von einem Spurenelement, dem Zink. Zink ist für Funktion und Struktur von Haut und Haar verantwortlich und hilft zugleich, daß neurologische Vorgänge einwandfrei funktionieren: Zink spielt an Übertragungsstellen im Nervensystem, wie z. B. der Bindungsstelle von Gamma-Aminobuttersäure (GABA) eine wichtige Rolle. Zink wirkt im Gehirn indirekt als Bestandteil von Enzymen, direkt wirkt es als elementares Metall auf Zellwachstum, -differenzierung und -reparatur sowie auf Neurotransmitter und Gedächtnisleistung. Bei den humoralen Immunreaktionen z. B. ist es der Neurotransmitter Serotonin, der via Interleukine wirkt. Zur Synthese dieses Neurotransmitters dient Zink als Co-Faktor. Ein erniedrigter Serotoninspiegel im Plasma geht beinahe stets mit einem erniedrigten Zinkspiegel im Vollblut einher.

Eine Zinksubstitution läßt den Serotoninspiegel ansteigen, auch die Nebennierenrinde und die Schilddrüse werden angeregt, was sich positiv sowohl auf die psychische Verfassung als auch auf das Immunsystem auswirkt.

Eisen ist zentraler Bestandteil des Haemoglobins, das Sauerstoff ins Gewebe transportiert. Das Gehirn braucht besonders viel Sauerstoff zum Funktionieren. Ein Mangel an Eisen kann sich demnach auch in Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und mangelnder Konzentrationsfähigkeit bemerkbar machen.

Auch ein Chrommangel kann sich in Form von Symptomen wie Müdigkeit, Unruhe und Gereiztheit auf die Gehirnfunktionen auswirken. Chrom ist Bestandteil des Glukose-Toleranzfaktors, der dafür zuständig ist, daß Insulin an die Rezeptoren der Zellmembran optimal binden kann. Es aktiviert und verstärkt damit die Wirkung des Insulins und sorgt dafür, daß Glukose vom Organismus verwertet werden kann.

Molybdän gilt als "Bindeglied" zwischen den Mineralien Schwefel, Eisen und Kupfer. Es ist essentiell für Enzyme, die u. a. für ein Funktionieren unseren Nervensystems zuständig sind.

So erfüllt jedes der genannten Vitamine und Spurenelemente seine Aufgabe, speziell auch im Gehirnstoffwechsel. Die Vitalstoffkombination, die für geistige Aktivität und Leistungsfähigkeit sorgt, wurde in Studien erfolgreich getestet. Sie ist unter dem Namen BRAINAKTIV erhältlich. Pro Tag wird eine Kapsel unzerkaut eingenommen.

OPC

OPC hilft bei Herz- Kreislauferkrankungen und Gelenkschmerzen. Es verringert die Histaminbildung und wirkt sich daher günstig auf Allergien und geschwollene Gelenke aus. Seine antioxidative Wirkung ist 20fach stärker als die von Vitamin C und 50fach stärker als die von Vitamin E. OPC wird von seinem Entdecker Prof. Masquelier seit den 60er Jahren erforscht und ist völlig frei von Nebenwirkungen.
Das OPC wird in Südfrankreich nach dem Verfahren von Prof. Masqeulier hergestellt, welches inzwischen deutlich optimiert wurde.
Der Weintraubenkern verfügt als eines der wenigen Lebensmittel überhaupt über einen bedeutsamen Gehalt an oligomeren Procyanidinen (OPC). Diese gehören zur Stoffgruppe der Flavanole, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen gezählt werden, die von den Pflanzen unter anderem als Abwehrstoffe gegen schädliche äußere, umweltbedingte Belastungen eingesetzt werden. Aufgrund ihrer gesundheitsfördernden antioxidativen Eigenschaften erfreuen sie sich immer größerer Anerkennung

Anthocyane



Dass ein Vitamin A-Mangel die Sehfähigkeit beeinträchtigen kann, ist seit langem bekannt. Dass ein Anthocyan-Mangel die Anpassung des Auges an die Dunkelheit verzögert oder verhindert, weiß man aber erst seit kurzem. Probleme treten meistens erst mit dem Alter auf, wenn die Ernährungslage ungünstig wird und die Versorgung der Augen darunter leidet. Ähnlich wie das Grauwerden der Haare sind Trübungen der Augenlinse eine natürliche Alterserscheinung. Mit dem Alter verändern die Proteine in der Augenlinse nämlich ihre Struktur. Sie werden durch den lebenslangen Angriff freier Radikale wasserunlösslich, was letztendlich zu Ausfällungen führt und die Trübung der Linse bewirkt. Dies führt zu einer veränderten Brechung des Lichtes und schließlich zu einem immer schlechteren Sehen.

Die normalen Abwehr- und Reparaturmechanismen des Auges sind antioxidative Stoffe, also bestimmte Vitamine, Anthocyane und Enzyme, die die freien Radikale abfangen und unschädlich machen. Eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen schon während des gesamten Erwachsenendaseins ist daher eine Grundvoraussetzung, um auch im Alter gut Sehen zu können.

Zahlreiche wissenschaftlichen Studien weisen die positiven Wirkungen der antioxidativen Nährstoffe nach. Je höher die Konzentration der Antioxidantien, desto stärker der Schutz der Augen. Natürlicherweise ist Vitamin C in der Linsenflüssigkeit schon ca. 30mal höher konzentriert als im Blut. Ähnlich hoch ist die Konzentration anderer Antioxidatien im Auge. Umso schlimmer, wenn im Alter die gute Versorgungslage nachlässt. Ernährungsstudien, bei denen Personen über viele Jahre Nahrungsergänzungsmittel mit antioxidativen Nährstoffen erhielten, haben viel seltener die gefürchteten altersbedingten Veränderungen am Auge gezeigt.

Ernährungsforscher empfehlen daher eine gute Versorgung mit Antioxidantien. Noch stärker in ihrer antioxidativen Wirkung als die Vitamine C, E und A sind Anthocyane aus bestimmten roten Beeren, wie Heidelbeeren und Preiselbeeren. Die Anthocyane sind gleichzeitig wichtige Baustoffe für das Sehpurpur, das die Lichtenergie in elektrische Signale umwandelt.